ERZIEHER*INNEN SPEZIAL THEATERPÄDAGOGIK | Oktober 2018

FORTBILDUNG
für Mitarbeiter*innen in Kindertagesstätten und im offenen Ganztag | berufsbegleitend

Nächster Starttermin
13.10.2018
jährlicher Start

Anfrage
Sie haben eine Frage? Bitte hier klicken.

Kurszeiten & Veranstaltungsort
13.10.2018 - 29.03.2019 | 5 Wochenenden und 1 Blockwoche
(Sa, 13. & So, 14.10.2018 | Sa, 10. & So, 11.11.2018 | Sa, 8. & So, 9.12.2018 | Sa, 12. & So, 13.01.2019 | Sa, 16. & So, 17.02.2019 | Mo, 25. - Fr, 29.03.2019)
Theaterpädagogisches Zentrum Köln | Theaterhaus des TPZAK | Genter Straße 23 | 50672 Köln

Dauer
120 Ustd. | 6 Monate

Verwaltungsgebühr
800 Euro | zahlbar in 6 Raten
Fördermöglichkeiten bis zu 400 Euro (z.B. Bildungsprämie)
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an uns.

Zielgruppe
Für Mitarbeiter*innen in Kindertagesstätten und offenen Ganztagsschulen | Primarstufe

Fortbildungsinhalte
„Raus bist du noch lange nicht, sag mir erst wie alt du bist" | Welche Übungen und Spiele sind für Kinder in welchem Alter geeignet? Um diese Frage zu beantworten, werden wir einen kleinen Exkurs in die Entwicklungspsychologie machen. Die unendlichen Möglichkeiten, Übungen und Spiele zu variieren und anzupassen wird uns dabei besonders beschäftigen.| Dozentin Elisabeth Ostendorp

Theater für die Allerkleinsten | Anhand von Inszenierungsbeispielen, Theorien, Erfahrungsberichten und praktischen Übungen werden wir uns damit auseinandersetzen, was Theater für die Allerkleinsten sein kann. Aus welchem Blickwinkel sehen und erleben wir ein Theaterstück? Gibt es Unterschiede zur Wahrnehmung der Kinder? Was will ich mit Theater bei den Kindern, bei den Zuschauern erreichen? Geplant ist der Besuch einer Kindertheatervorstellung. | Dozentin Elisabeth Ostendorp

Bewegungstheater | Diese Form des darstellenden Spiels mit und aus der Bewegung ist besonders für Kinder geeignet. Ausgangspunkt sind die individuellen Bewegungs-, Spiel – und Ausdrucksweisen der Kinder. Doch damit es zu einem kreativen Prozess und in Folge zu einer gespielten Bewegungstheaterszene kommt, ist eine besondere Art und Weise der Aufgabenstellung gefragt. Über Bewegungsspiele und Bewegungsaufgaben wird Bewegungsmaterial gesammelt. Assoziationen entstehen, aus denen dann eine Spielidee entwickelt wird, die zur Spielszene führt. | Dozentin Alexandra Selonke

Playback Theater | "Playbacktheater" - das bedeutet szenisches Gestalten zuvor erzählter, scheinbar wenig bedeutsamer Alltagsereignisse. Ein Kind erzählt - die anderen setzen das Erzählte in theatrale Formen um. Dadurch vergegenwärtigen sich alle Kinder das Geschehen und tragen Eigenes auf spielerischem Wege bei. Das macht Spaß und gelernt wird wie nebenbei: über das Verhältnis von Realität und Phantasie, Perspektivenwechsel, Motorik, Experimentierfreude und Individualität. | Dozent Boris Tenz

Objekttheater/Schattentheater | Für Kinder ist alles beseelt. Ein Auto, ein Ball, ein Kissen - alles hat eine Stimme, alles kann lebendig werden. In dieser Einheit werden wir uns damit beschäftigen, wie man die Begeisterung der Kinder für unterschiedliche Objekte in der Theaterpraxis nutzen und die Kreativität und Fantasie der Kinder spielerisch fördern kann. | Dozentin Imke Schreiber, Iris Schleuss

Jeux Dramatiques | Der Intellekt darf sich ausruhen, die Fantasie kann sich entfalten. Die Jeux sind dem dramatischen Gestalten verwandt, unterscheiden sich jedoch vom Theaterspiel. Es wird kein Text gesprochen, gibt weder Publikum noch Probenstress, weder Bewertung noch Kritik. Weil damit auch die Angst vor Fehlern wegfällt, erleben die Spielenden in den Jeux bisweilen Momente von packender Intensität. Diese Improvisation in Reinform lässt sich wunderbar einbetten in ein Konzept zur kindgerechten kreativen Stückentwicklung. | Dozentin Jordis Overödder

Bücher, Lieder und Gedichte als Vorlagen | Anhand verschiedener literarischer Texte, werden wir untersuchen, welche Vorlagen in welcher Form geeignet sind, um sie mit Kindern theatral zu bearbeiten. Mit unterschiedlichen Übungen und Methoden werden an konkreten Beispielen Wege aufgezeigt, wie man zu Vorgaben improvisieren, aus ihnen Figuren entwickeln, sie als Rahmenhandlungen für Spielgeschichten nutzen kann u.a.m. | Dozentin Ina Halmágyi

"Wie Geschichten laufen lernen" Eine Arbeitschronologie | Und los soll es gehen das Theaterspielen. Aber wie fange ich eigentlich an und was ist beim Theaterspielen mit Kindern zu beachten? Fragen über Fragen, die in dieser Blockwoche eine Antwort finden sollen. Nachdem in den Wochenenden davor Grundlegendes für eine Aufführung mit Kindern besprochen wurde, setzen wir uns nun mit der Planung und der praktischen Durchführung auseinander. Hier soll nun alles in eine Inszenierung eingebracht werden, was gelernt wurde. Mit einer Material- und Szenensammlung kommen wir zu einzelnen Elementen die wir mit Hilfe einer Rahmenhandlung zu einer kleinen Aufführung zusammenbauen/ verknüpfen. Und dann ist es soweit! Der Tag der Aufführung! Mit dem selbsterdachten und selbstgeschriebenen Theaterstück fällt der Vorhang für diese Einheit. | Dozentinnen Ina Halmágyi & Elisatbeth Ostendorp

Erzieher*innen Fortbildung Theaterpädagogik
Theater macht glücklich. Die lebenslange Neugier auf Kunst und Kultur muss in der Kindheit geweckt und mit immer neuen Impulsen lebendig gehalten werden. Theaterspielen sollte ein selbstverständlicher Bestandteil sowohl in Kindertagesstätten als auch in Grundschulen werden. Dafür braucht es aber engagierte, kompetente und spielfreudige Erzieher, die über das nötige theaterpädagogische Know-how verfügen.

Ziele der Fortbildung: Diese Fortbildung aktiviert auf sinnlich-heitere Weise brachliegende Potentiale. Es wird dem Teilnehmer*innen solides Handwerkszeug zur Initiierung theaterpädagogischer Prozesse von Improvisationstheater vermittelt. Das heißt: Wir vermitteln den Teilnehmer*innen ein umfangreiches Repertoire an Basis- und Ausdrucksübungen zur Förderung der Körperspannung, Kommunikation, Sensibilität und Phantasie. Die Teilnehmer*innen lernen den bewussten Umgang mit dem Element „Improvisation“ kennen d. h. die Spiellust und den Bewegungsdrang der Kinder konstruktiv zu nutzen. Sie lernen Improvisationen facettenreich vorzubereiten, zu begleiten, zu korrigieren, sowie die abwechslungsreiche Gestaltung der Proben bis hin zur Aufführung (eine Arbeitschronologie). Es wird die Fähigkeit gefördert, spannende Geschichten zu erzählen, um Kinder in das Spielgeschehen hineinzuziehen unter Berücksichtigung und Einbeziehung der Alltags- und Erlebniswelt der Drei- bis Zehnjährigen. Die Teilnehmer*innen lernen, Impulse aus unterschiedlichen Vorgaben wie Musik, Bücher, Objekte oder Materialien kreativ zu gestalten.

Dozent*innen
Ina Halmágyi | Theaterpädagogin BuT®,Schauspielerin
Elisabeth Ostendorp | Theaterpädagogin BuT®, Sozialpädagogin
Jordis Overödder | Theaterpädagogin, Erzieherin, Leiterin für Ausdrucksspiel Jeux Dramatique
Imke Schreiber | Theaterpädagogin, Schauspielerin
Alexandra Selonke | Tanzpädagogin, Choreographin, Regisseurin, Tänzerin
Boris Trenz | Psychologe, Schauspieler

Auszüge aus Feedbackrunden der Fortbildung
Die Dozent*innen am TPZAK sind super kompetent :-) ... Ein dicker Materialkoffer wurde gefüllt: direkt umsetzbar!... Verständnis und Blick für die Kinder ist jetzt ganz anders... Ein unerschöpflicher Schatz... Fantasie ausleben lernen....Kann spontan in den Alltag mit eingebaut werden... Traumhafte Möglichkeit ohne oder mit wenig Vorbereitung märchenhaft zu arbeiten... Hat viele „Aha-Gefühle" verursacht... Viel Spaß dabei die eigene Fantasie einzusetzen... Denn wer anfängt ist total Begeistert!... Erzeugt Spielfreude und das nicht nur bei den Kindern...Kann für jedes Thema genutzt werden...

Wünschen Sie mehr Informationen?
Wir stehen Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung. Bitte hier klicken.